Pilotstudie zu epigenetischen Veränderungen durch Sportfasten

Die Pilotstudie von Prof. Bloch, Abteilung Molekulare und zelluläre Sportmedizin des Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln, zeigt erste erstaunliche Ergebnisse:

 

Sportfasten hat einen positiven Effekt auf den Stoffwechsel von Stickstoxid

 

Stickoxid (NO) nicht nur ein wichtiger Neurotransmitter, sondern das am weitesten verbreitete Signalmolekül im menschlichen Körper. Es ist an der Kontrolle zahlreicher Prozesse im menschlichen Körper beteiligt, so u. a. an der Signalübertragung der Nerven, der Immunfunktion, dem Gewebeumbau und der Erweiterung der Blutgefäße. NO ist insbesondere ein essenzielles Botenmolekül, das auf das Herz-Kreislaufsystem einwirkt.

 

Sportfasten hat einen nachweislichen Einfluss auf die DNA Methylierung. Die Art der DNA Veränderung lässt auf positive Anpassungen im Bezug zum Energiestoffwechsel schließen


Bei der DNA-Methylierung handelt es sich um eine chemische Abänderung an Grundbausteinen der Erbsubstanz einer Zelle. Diese Abänderung (Modifikation) wird durch die Übertragung von Methylgruppen durch Enzyme an bestimmten Stellen innerhalb der DNA hervorgerufen. DNA-Modifikation kommt in sehr vielen verschiedenen Lebewesen vor und hat verschiedene biologische Funktionen und ist gleichzeitig die wichtigste epigenetische Veränderung.